Krankheitsdiagnose bei Hunden

 

Der Nachteil der Hundehaltung ist, dass die Kommunikation manchmal ein Ratespiel sein kann. Dies trifft besonders dann zu, wenn Ihr Hund sich nicht wohl fühlt. Manchmal mag Ihr Hund nur etwas „daneben“ sein - nicht so energiegeladen wie sonst oder er verhält sich merkwürdig. Dies mag nichts bedeuten, kann aber auch ein Zeichen für ein ernstes Gesundheitsproblem sein. Eine Selbstschulung darin, die Zeichen die auf alles hindeuten, zu erkennen, ist zum Wohle Ihres Hundes, da es für ihn den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten kann. Blähungen: Wenn der Bauch Ihres Hundes ohne ersichtlichen Grund anzuschwellen beginnt, kann dies ein Anzeichen darauf sein, dass er an Blähungen leidet - einem Zustand, in dem sich der Bauch mit Gas füllt, bis hin zu dem Punkt, dass er fest genug werden wird, um darauf wie auf einer Trommel zu spielen.

Dies ist ein sehr ernster Zustand, da er einen Abfall seines Kreislaufes verursachen kann und unverzüglich von einem Tierarzt behandelt werden muss. Ohnmacht: Oft verwandt mit einer Herzerkrankung. Eine Ohnmacht kann eintreten, wenn Ihr Hund sich aufregt und sein Herz nicht in der Lage ist, genügend Blut zu seinem Gehirn zu pumpen. Ohnmachten können ebenso durch niedrige Glukosespiegel im Blut verursacht werden, welche oft eine Folge von anstrengendem Sport sind. So oder so, wenn Ihr Hund ohnmächtig wird, bringen Sie ihn SO SCHNELL WIE MÖGLICH zum Tierarzt.

 

Fallen: Wenn ein Hund ohne ersichtlichen Grund hinfällt, kann dies ein Anzeichen dafür sein, dass er eine Infektion des Innenohres hat. Dies ist gut behandelbar und kann durch einen Gang zum Tierarzt und die Gabe von Antibiotika geheilt werden. Hitzschlag: Eine der häufigsten Beschwerden, an denen ein Hund im Sommer leidet, ist ein Hitzschlag. Dies kann sehr schnell eintreten, auch wenn Ihr Hund nicht für eine längere Zeit draußen in der Hitze war.

Wenn Ihr Hund eines der folgenden Anzeichen aufweist, bringen Sie ihn in den Schatten, gießen Sie kaltes Wasser über seinen ganzen Körper und bringen Sie ihn dann unverzüglich zum Tierarzt:

 

Schock:

Ein Hund kann an vier verschiedenen Arten eines Schocks leiden: Dem hypovolämischen, kardialen,  neurogenen oder septischen. Alle vier weisen ähnliche Symptome auf, die beinhalten:

Der häufigste Typ eines Schocks ist der hypovolämische, der auftritt, wenn nicht genügend Blut durch den Körper zirkuliert. Die Gründe können eine interne oder externe Blutung oder eine schlechte Durchblutung beinhalten. Ein kardialer Schock tritt ein, wenn das Herz nicht in der Lage ist das Blut schnell genug durch dem Körper zu pumpen. Ein neurogener Schock, obwohl selten, kann eintreten, wenn der Hund an einer massiven Gehirn- oder Rückenmarksverletzung leidet. Ein septischer Schock tritt ein, wenn eine Infektion die Blutbahn erreicht hat. Wenn Ihr Hund eines dieser Symptome aufweist oder sich irgendwelche Arten von Verletzungen zugezogen hat, die einen Schock verursachen können, bringen Sie ihn unverzüglich zum Tierarzt.

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